Dieses Gedicht hat meine Tochter mir gestern aufgesagt...schön, dass auch sowas heute noch gelernt wird;-)! Ich habe es dann auch gleich auswendig gelernt...wollte doch beweisen, dass ich's noch draufhabe...jetzt sag ich es für euch auf;-)!
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Eduard Mörike (1804-1875)